Ja, wo ist sie bloss? In einer Lebenskrise! [Aus dem Leben der… #18]

Bin plötzlich verschwunden von WordPress, nicht? Wo bin ich? Man könnte es eine Lebenskrise nennen. Oder: Ich habe viel zu tun.

Die Kurzversion:

Wie ich jetzt feststelle, hatte ich im März deprissive Zustände. Wollte Studium schmeissen, hatte Angst vor Telefonen und aus dem Haus zu gehen. Vor Telefonen habe ich immer noch panische Angst, meistere es jedoch mit Bravur und gehe ans Telefon oder rufe an, am besten nach einem Glässchen.

Im diesem März drängte die Pferdin (Tante B.) meine Mama, sie solle doch endlich ein Flugticket nach München bestellen, sonst wird es zu teuer. Mir war zu dem Zeitpunkt alles egal, spekulierte sicherlich auch darauf, dass Mama mich nicht einfach so nach München schickt, wenn ich dort keine Wohnung habe. Falsch kalkuliert, Mama hat das einzig richtige gemacht:

Sie hat verkündet, dass ich nicht den Rest meines Lebens auf  ihrer Couch verbringen werde und mich Ende April ins Flugzeug gesteckt. Es war die zweite Semesterwoche, ich hatte weder Job, noch Wohnung und stand kurz vor der Exmatrikulation.

Einen kleinen Job bekam ich gleich über die Wortgewandte.

Die Exmatrikulation wurde in letzter Sekunde verhindert, hat alle sehr viele Nerven gekostet, war teilweise so absurd, dass wieder lustig und es war eine ganz- ganz schlimme Woche.

Jedoch bin ich weiterhin OFW (ohne festen Wohnsitz). Die Rote Lillie, der Teetrinker und die Rose haben mich zu sich genommen. Auf  Zeit. Mit Ultimatum, bis wann ich eine eigene Wohnung haben soll. Man freut sich in der münchener Vorstadt, dass jemand bisschen kocht und bisschen putz, ich steh total auf die Rose und die Rose steht total auf mich; aber es ist kein Zustand für immer.

Nach etlichen Wohnungsbesichtigungen und vielen Antworten auf Wohnungsanzeigen bin ich ganz anders an eine Wohnung gekommen, aber darüber rest, wenn ich den Mietvertrag unterschreiben habe; was morgen sein wird. Ich komm bei dem ganzen nicht Mal mit der Uni nach, was also erst mit Schreiben…

Wenn ich also eine Wohnung haben werde und mein Unizeug wieder in Griff habe, werd ich Euch alles erzählen. Von der Rose und dem Roxy. Wie man innerhalb von einer Woche zwei Kilo abnehmen kann dank Hund und Exmatirkulation. Wie ich mich in dieser merkwürdigen Situation wiedergefunden habe. Wieso ich immer noch vor Optimismus sprühe, obwohl alles immer noch ziemlich ernst ist.

Bis dahin verbleibe ich.

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2 Comments

  1. Schön, dass Du wieder da bist, hab Dich vermisst!
    Das hört sich ja alles gar nicht so gut an. Ich war auch mal in einer ähnlichen Situation, und ich kann Dir nur raten: halt die Ohren steif. Selbst wenn alles etwas länger dauert, einfach hindurchwühlen. Ich bin froh, dass Deine Mutter das einzig richtige gemacht hat. So, wie es bei mir nämlich ankam, liebst Du doch, was Du tust. Und hast große Pläne. Also, durchhalten und weitermachen! 🙂
    Ich freu mich, bald wieder von Dir zu hören!

    1. God damn it! Ich wurde auch mal beinahe aus der Uni rausgecancelt. War ziemlich unangenehm für mich und auch für die Dozenten. Die dachten alle, sie haben einen Irren vor sich und liefen, wenn ich kam, wie aufgescheuchte Hühner vor mir weg. Stellte sich bei dir auch, wenn man so einen Mist durch hat, eine Art Gleichgültigkeit gegenüber allem ein?

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