Das Münchenlexikon

  • Coffeeshop: Eine andere Bezeichnung für Copyshop. Hat sich nach einer Amsterdamreise von C. so eingebürgert. Copyshops sind die Länden, in welchen Studentinnen sehr viel Zeit während ihres Studium verbringen, wenn sie sich gewisse Bücher nicht leisten können, bzw. diese nicht mehr zu haben sind. Danach muss die Studentin die schwere Entscheidung treffen, ob gebunden oder geklebt. In diesen Länden fällt auch die wichtigste Entscheidung des ganzen Studiums: In welche Farbe lasse ich meine Magister- und/ oder Diplomarbeit einbinden?
  • Stigelmeierplatz: Wenn man an dem einen Ende der U- Bahn- Station rauskommt, ist es total hässlich. Platenbauten für Büroräume. Auf der andren Seite des U- Bahn- Ausgangs hat es wirklich Atmosphäre. Außerdem ist es die letzte U- Bahn- Haltestelle vor dem Hauptbahnhof, wo sich dann die U1 und die U2 vereinen.
  • Hackerbrücke: Meiner Meinung nach die schönste Brücker auf der Stammstrecke (s.u.). Dort ist neuerdings ein Omnibusbahnhof mit einem Minieinkaufszentrum, wo es einen Lidl und einen DM gibt. Außerdem ist es der erste S- Bahn- Bahnhof im Westen, der über der Erde ist. Eins weiter Ost ist dann schon der Hauptbahnhof.
  • Stammstrecke: Ist die S- Bahnstrecke in München (die einzige), wo alle S- Bahnen durchfahren. Sie streckt sich Pie mal Daumen über zehn Stationen.
  • Schelling Drei: Kurz: Eines der Gebäude des Uniwerkchens, hauptsächlich Abteilung 13 und 14. Lang: Die verdient einen eigenen Eintrag.
  • Amalienstraße: Dies ist eine Straße in Schwabing (s.u.), die auch an der LMU vorbei geht. Es ist eine Parallelstr. zu Ludwigstr. (s.u.) und geht von der Briennerstr. (s.u.) bis zur Akademikerstr. und somit durch ganz Schwabing (s.u.). Dort gibt es einen Dönnerladen mit Studentenrabatt, einen schlechten Koreaner, denn alle toll finden, den Bookowski (ein Restseller der mein Geld hat) und mein Coffeeshop wo man FaireTradeCafé kriegt. Der Bookowski heißt jetzt mittlerweile anders und gehört auch jemanden anderem.
  • Ludwigstraße: Die Ludwigstr. ist einer der wichtigen Verbindungsstr. in der münchener Innenstadt- sie verbindet den Süden mit den Norden. Was auch nicht ganz stimmt: Vom Odeonspl. (s.u.) bis zum Siegestor (s.u.) ist es die Ludwigsstr. ab da ist es dann die Leopoldstr. (s.u.) An der Ludwigsstraße stehen Unigebäude und die StaBi (s.u.). Ansonsten kenn ich die Ludwigsstr. von Demos und vom Fahrrad. Ziemlich langweilig.
  • Briennerstr..: Geht vom Odeonspl. (s.u.) vom Stadtzentrum zum Westen hin raus aus der Stadt. Da sind paar teure Butiken, eine Kreuzung, die ich nicht verstehe und irgendwo ein U- Bahn- Ausgang. Die Straße ist sehr schmal, recht befahren, trotzdem dürfen dort Autos parken. Zusätzlich hat die Straße keinen eigenen Fahrradweg, man merkt jedoch, dass die Autofahrer and die Radler gewöhnt sind. Abends fährt es sich flott, unter Tags kommt man schneller voran, wenn man vom Fahrrad steigt und das Stückchen zum Odeonspl. (s.u.) schiebt, als, dass man im Stau wartet, bis es weiter geht. Die Demo wird da auch plötzlich ganz lang, aber die Polizisten erlauben einem nicht auf dem Gehsteig zu laufen.
  • Schwabing: Ein zentrumnahes Viertel Münchens. Früher ein Künstlerviertel, heute spiessig bis zum GehtNichtMehr. Es ist auch das Univiertel. Die meisten Kneipen sind langweilig und teuer, auch für München teuer. Langweilige Kneipen sind für München nichts außergewöhnliches, mir fallen gerade vier mit einem besonderen Flaire ein, wobei der Stil dieser vier Kneipen auch in jeder anderen Kneipe in einer Großstadt zu finden ist. Viele Leute gehen dort viel und gerne weg, für mich ist das nur Unigegend und mittlerweile streube ich mich richtig dagegen dort wegzugehen. Der nordlichere Teil von Schwabing ist sehr hübsch mit ganz tollen Altbauten.
  • Odeonsplatz: Der nächste große Platz nördlich vom Marienplatz. Für die NS- Geschichte wichtig, bitte selber nachlesen. Ich hab´ da mal ein Aperol spritz für 5,50 € getrunken und dabei einen Penner fotographiert (davon ein ander Mal). Paar Demos haben dort geendet. Ansonsten ist es ein U-Bahn-Knotenpunkt.
  • Siegestor: Hier bitte auch selber nachlesen. Ich würde gerne mal darunter ein Picknick veranstallten. Außerdem kennt dieses Tor meinen gelangweilten Blick, da man das Tor aus den Seminarräumen der Ludwig 31 sieht, wo viele Seminare aus der Philosophie stattfinden.
  • Leopoldstr.: Die Fußballfans feieren dort ausgelassen die WM, unsere Demos laufen da immer entlang und wir wollen die Straße immer wieder blockieren. Als ich noch in der StuSta wohnte (ihr werde ich Mal einen eigenen Artikel wittmen müssen) bin ich die Leopold oft rauf und runter gelaufen. Viele Eisdielen gibt es dort auch noch.
  • StaBi: Bayrische Staatsbibliothek. Musste da immer wieder hin um Bücher für meinen Dozenten, dessen studentische Aushilfskraft ich war, abzuholen. Musste die vorher dort bestellen. Selber habe ich da auch Bücher bestellt, leider sind die desöfteren nicht dort gelanden, wo sie sollten. Hübsches, großes Gebäude, der Lesesaal hat bis Mitternacht offen, alles andere so, dass es entweder noch nicht offen oder schon zu hat.
  • Rotkreuzpl.: Ein Platz in einem alternativen Stadtteil im Osten Münchens. Auch eine U- Bahn- Haltestelle.
  • Nymphenburgerstr.: Eine Hauptstraße, die von West nach Ost geht. Sie geht mehr oder weniger durch ganz Nymphenburg, dann über den Rotkreuzplatz (siehe oben) schnurstracks zum Stiegelmeierplatz, wo die Straße den Namen zu Briennerstr. (siehe oben) ändert. Sagen wir´s mal so: Das Leben wäre viel leichter, wenn über die Nymphenburgerstr. ´ne Tram gehen würde, was sie früher auch tat.
    Stattdessen geht nun unter der Nyphenburgerstr. die U-Bahn, was einen nicht weiterbringt, weil die Abstände  zwischen den U-Bahnstationen groß sind.
    Wenn ich in die Stadt oder zu Uni radelte, bin ich oft die Nymphenburger entlang, auch, wenn ich nicht wirklich kein Fan von ihr bin. Dank der EU gibt es in Polen mittlerweile Landstraßen die angenehmer sind.
    Von den bis jetzt beschriebenen Straßen kreuzt sie die Landshuter Allee.
  • Neuhausen: Eines der alternativeren (was in München nichts bedeutet) Stadtviertel Münchens. Die öffentlichen Verkehrsmittel- wir sind in München, da sollte man nicht zuviel verlangen. Sagen wir´s mal so: Das Leben wäre viel leichter, wenn über die Nymphenburgerstr. ´ne Tram gehen würde, was sie früher auch tat. Dann würde vielleicht auch mehr Leben in der Nymphenburgerstr. herrschen, was ihr gut täte. Auf jeden Fall führt die Nymphenburgerstr. vom Rotkreuzplatz aus östlich raus aus Neuhausen und rein ins Stadtzentrum Münchens.
    Ein Teil der Fußgängerzone in München heißt auch Neuhauser Str. und führt zum Neuhauser Tor, das heutige Karlstor.
    Die südliche Grenze von Neuhausen sind die Bahnschienen, über die u.a. die Donnersberger- und die Hackerbrücke (s.o.) geht.
    Der Stadtteil heißt eigentlich (und so findet man ihn auch in Wikipedia) als Neuhausen- Nymphenburg. Neuhausen und Nymphenburg sind aber zwei verschiedene Welten.
  • Nyphemburg ist nämlich ein Reichenviertel mit vielen Villen. Da wohnen keine Normalsterblichen.
  •  Donnersberger Brücke: Westlich von der Hackerbrücke, geht über die Bahnschienen. Früher war sie klein und süß und war eine Verlängerung der Donnersbergerstr. Dann kam die Olympiade, die Donnersberger Brücke wurde zu einer Art Autobahnbrücke, die in die Landshuter Allee geht. Über die Donnersberger Brücke fährt z.B. die 53 oder die 133, mit der ich oft genutzt habe; anscheinend statt der Tram, die hier langging; nachzulesen bei Wikipedia.
  • Landshuter Allee: Ein Teil der Bundesstr. Zwei und des Mittleren Rings. Führt zum Olympiagelände. Von der Mitte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ging hier die Bahnstrecke nach Landshut, daher der Name.
    Sie ist groß, sie stinkt und hat wunderbare Radwege.  Teilwiese geht sie parallel zur Donnersbergerstr., siehe unten.
  • Donnersbergerstr.: Ich finde, die Straße ist sehr schön bei Wikipedia beschreiben.
    Von den hier erwähnten geographischen Grössen hängt die Donnersbergerstr. wie folgt zusammen:
    ➛ Der eine Anfang der Donnersbergerstr. ist im Norden am Rotkreuzpl.
    ➛ Die Donnersbergerstr. geh parallel zur Landshuter Allee, mehr oder minder.
    ➛ Die Verlängerung der Donnersberger Str. war früher die Donnersberger Brücke
    ➛ Die Donnersberger Str. ist in Neuhausen
  • Arnulfstr.: Die Arnulfstr. hat an die sieben Kilometer und zieht sich entlang drei Stadtteile in Zentrum Münchens, und zwar Nymphenburg, Neuhausen und Maxvorstadt. Zur Arnulfstr. habe ich hier etwas geschrieben (klick mich!).

4 Comments

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s